Mehrere Artikel greifen die kürzliche, sechste UAP-Aktenfreigabe auf, nicht zuletzt aufgrund der darin enthaltenen vielen Dokumente zum früheren Projekt AAWSAP. Der Tenor bleibt insgesamt aber zurückhaltend, was Schlussfolgerungen daraus angeht. Das IFEX an der Uni Würzburg versucht in Sachen UAP-Forschung dagegen Greifbareres zu erzielen. Auffällige Lichter über Teheran sorgen in den sozialen Medien für Aufsehen während ein spektakulärer Feuerball über Spanien zu sehen war. SETI sucht nach Technosignaturen im Mondstaub und Radiowellen von einem Exoplaneten eröffnen neue Untersuchungsmethoden.
Pentagon-Veröffentlichung Nummer sechs: weiter viele Akten ohne Alien-Beweis
Wie vergangene Woche schon vermutet schlug sich die neueste Veröffentlichung von UAP-Akten des Pentagons in den Medien nieder. Einen Schwerpunkt bilden die enthaltenen 37 DIRD-Berichte aus dem früheren AAWSAP-Projekt, auch wenn diese bereits seit langem bekannt sind. Für Aufmerksamkeit sorgen daraus Themen zu WARP-Antrieben, Wurmlöchern oder Antigravitation. Die Artikel ordnen das allerdings auch immer sachlich ein, indem auf den rein theoretischen und vielfach auch spekulativen Aspekt hingewiesen wird. Konkrete praktische Anwendungen oder Bezüge zu UFOs/UAP lassen sich daraus derzeit nicht ableiten. Auch seitens des Pentagons werden die Berichte als theoretisches Referenzmaterial bewertet. Neben diesen Berichten werden auch die neu veröffentlichten Videos thematisiert, darunter der historische Tremonton/Utah-UFO-Film von 1952, private Handyaufnahmen eines Polizeibeamten oder weitere militärische IR-Aufnahmen. Hingewiesen wird dazu allerdings auch auf grundlegende Problematiken, was die Einordnung nicht identifizierter Videos mangels Kontextinformationen angeht.
Quellen: Das Wetter | Forschung und Wissen | OE24 | Gazeta Express
Wissenschaftliche UFO-Forschung in Würzburg
Seit einigen Jahren ist in Deutschland das IFEX an der Universität Würzburg unter der Leitung von Prof. Hakan Kayal in Sachen UAP unterwegs, mit einem Schwerpunkt auf der instrumentellen Detektion von UAP, um objektivierbare Beweise zu erhalten. Hierzu fand vor kurzem eine Tagung am IFEX mit internationaler Beteiligung statt. Der Blick ging dabei, wie so oft, auch in Richtung USA und dortigen Aktivitäten. Dazu wurde kritisch reflektiert, dass die bislang veröffentlichten Videos mangels wichtige Angaben zu Entfernung, Geschwindigkeit oder der Sensorik wissenschaftlich kaum verwertbar sind. Ein Thema war auch die eigene UAP-Forschung und die Finanzierung des eigenen Projekts.
Quelle: Abendzeitung
Lichter über Teheran gehen viral
Mehrere Artikel beschäftigen sich mit Lichtern, die zuletzt über Teheran beobachtet und gefilmt wurden und über soziale Medien viral gingen. Zu sehen ist ein auffälliges, halbrundes Objekt mit mehreren Lichtern, das über der Stadt schwebt, daneben auch einzelne Lichter, die längere Zeit am Himmel standen. Eindeutige Identifizierungen fehlen bislang, es dürfte sich aber um mehrere Ursachen handeln. Hinsichtlich des größeren Objekts mit mehreren Lichtern gibt es Vermutungen in Richtung Drohne oder Drache mit LED-Beleuchtung.
Quellen: OE24 | Gazeta Express
SETI sucht im Mondstaub
SETI, die Suche nach außerirdischen Intelligenzen, wird klassischerweise mit der Suche nach Funksignalen in Verbindung gebracht. Die Suche ist mittlerweile jedoch auch weiter gefasst und umfasst auch Technosignaturen. Wie früher schon mal erwähnt, stellt ein aktuelles Projekt auf die Suche nach mikroskopischen Technosignaturen im Mondstaub ab. Dabei wird nach winzigen künstlichen Partikeln gesucht, die sich möglicherweise über lange Zeiträume dort abgelagert haben. Bislang existiert dazu jedoch lediglich ein Suchkonzept.
Quelle: Trends der Zukunft
Radiosignale von Exoplanet: keine Aliens
Erstmals gelang es Forschern, Radiosignale direkt einem Exoplaneten zuzuordnen, und zwar dem Gasriesen Beta Pictoris b, rund 64 Lichtjahre entfernt. Allerdings stammen die Signale nicht von Außerirdischen, sondern wahrscheinlich von Polarlichtern, die durch das Magnetfeld des Planeten erzeugt werden. Diese direkte Untersuchbarkeit von Magnetfeldern von Exoplaneten eröffnen neue Möglichkeiten, diese zu erforschen.
Quelle: T-Online
Himmelsphänomen: Feuerball über Spanien
Meteore, die sich als Feuerball am Himmel zeigen, sehen meist spektakulär aus und erzeugen Aufmerksamkeit. So wie aktuell ein großer Feuerball über Spanien, der spektakulär über den Golf von Cádiz raste, wie in einem Videobeitrag zu sehen ist. Zu sehen war er auch im Süden Portugals.
Quelle: T-Online
Hinweis: Sternschnuppen im Oktober
Im Oktober gibt es wieder ein Sternschnuppenspektakel in Form der Orioniden, die ab dem 2. Oktober gesehen werden können. Ihr Maximum erreichen die Sternschnuppen in der Nacht auf den 22. Oktober. Bis zum 7. November ist der Orioniden-Strom aktiv.
Quelle: T-Online
